Album Rezension: Greg Graffin – Millport

Doctor Greg Graffin, seines Zeichens Frontmann der US Punkrock Band „Bad Religion“ stellt sein neues Solo Album „Milport“ vor und dürfte einige damit sehr überraschen.

 

Millport klingt ungewohnt und doch vertraut

ich muss zugeben, ich habe mich im Vorfeld kein Stück über das neue Grag Graffin Album informiert. Ich wollte mich überraschen lassen und hatte etwas vollkommen anderes erwartet. Ich hatte natürlich etwas punkiges, lautes und schnelles im Kopf. Was ich dafür bekam war eine grüne 180g Vinylscheibe mit 35 Minuten Country Rock. Was  mich tatsächlich zunächst voll auf dem falschen Fuß erwischt hatte und mich aufhorchen ließ. Die Musiker, mit denen der werte Doctor Graffin dieses Album eingespielt hat, sind Weggefährten mit denen er schon viele Bühnen gerockt hat. Also hieß es erstmal genauer hinhören. Was soll das. Sobald man den charakteristischen Graffin Gesang hört, fühlt man sich schon sehr an Bad Religion erinnert. Also klingt Millport ungewohnt und doch sehr vertraut irgendwie.

 

Herzens Projekt für Graffin

Im Cover des schlicht gehaltenen Covers schreibt Graffin einige Zeilen über die Entstehung und die Hintergründe dieses Herzens Projektes.Eo er her kommt und wo sein Gesangsstil herrührt, der Bad Religion auch so einzigartig macht. Aus dem Gospel nämlich und jenen Gospel bekommen wir auch zu hören. Gepaart mit Gitarren, banjos und Fideln. Aber lasst euch nicht täuschen und hört genau hin. Die Texte sind Messerscharf, Sarkastisch und Sozialkritisch, wie immer. und das macht diesen Tonträger noch besser. Dieses großartig produzierte Album, klingt fantastisch. Ein wahrer Ohrenschmaus, dazu die tollen Texte. Einfach großartig. Zugegeben, ich musste mich doch ein wenig hinein hören aber das ist es auf jeden Fall wert. Ein Album zum hören. Die guten Kopfhörer raus kramen, Augen schließen und für eine gute halbe Stunde einfach abtauchen.

Hier findet ihr dieses wunderbare Album!* Lasst euch einfach mal drauf ein.

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