The Computers – Rock ’n‘ Soul im Hafenklang

    The Computers“ mischten am 19.10.2016 das „Hafenklang“ mit ihrer gelungen Mischung aus Rock und Soul kräftig das Publikum auf. Als Support stand der Hamburger „Joe Astray“ auf der Bühne.

     

    Joe Astray sympathischer Singer Songwriter

    Dieser Mittwoch Abend im Hafenklang war leider nicht so stark besucht, wie ich es bei dem Lineup erwartet hätte, die Stimmung war dennoch sehr gut. Wie eigentlich immer. sowohl vor als auch hinter der Bar war jeder gut drauf und alle durften sich auf einen klasse Abend mit toller Live Musik freuen.
    Als erster kam ganz leise der junge Hamburger Singer Songwriter „Joe Astray“ auf die Bühne und eröffnete den Abend. Ich würde seinen Stil als sehr unaufgeregt und vor allem nicht aufgesetzt bezeichnen. Sehr schöne Songs mit Seele, ohne dabei pathetisch zu wirken. Schafft nicht jeder. Ich bin gespannt wie die Songs mit Band klingen. Am  05.12. spielt er mit seiner Truppe in der Astra Stube. Also macht euch einen Termin. Ich denke das wird ein guter Abend.

     

    The Computers mit Circle Pit um das Schlagzeug

    Vor einigen Jahren, habe ich diese Band im Vorprogramm der Toten Hosen sehen können. Damals waren sie einer der überzeugendsten Acts des Abends. Unter anderen waren damals Madness und die Broilers am Start. Sagen wir mal so. Sie hatten alle ihre liebe Not mit der Bühnenpräsenz der „Computers“ mitzuhalten.
    Seit dem habe ich sie mittlerweile noch drei Mal gesehen. Die Besetzung hat sich zwar leicht geändert, der Band hat es nicht geschadet. Wo „The Computers“ spielen ist Spaß, Groove, Soul und jede Menge Rock ’n‘ Roll nicht weit. Ihr Sound ist einmalig. Mir ist jedenfalls noch keine andere Band untergekommen, die einen derartigen Genremix auf die Bühne bringt. Immer wieder kommt der Soul der späten 60er durch ohne jedoch die krachenden Gitarren und die Hämmernden Drums zu vernachlässigen. Der Sänger ist nicht auf der Bühne zu halten. Er macht jeden Laden zur Bühne und bezieht das Publikum in die Show ein, wie es nur wenige schaffen. Ein Entertainer vor dem Herrn. So war es auch an diesem Abend. Die Stimmung wurde von Minute zu Minute besser. Den absoluten Höhepunkt markierte der letzte Song, während dem die Bandmitglieder das Schlagzeug Stück für Stück vor die Bühne bugsierten. Wohlgemerkt ohne mit dem Spielen aufzuhören. Zum Grande Finale sorgten sie dann für eine der coolsten Circle Pits, die ich bisher gesehen habe. Nach Ende des Konzertes  blieb das Schlagzeug noch lange vor der Bühne stehen und wurde eine kleine Attraktion für viele Gäste, die es als Kullisse für Selfies und Erinnerungsfotos nutzten.

    Zum Schluss kann ich nur noch das neue Album Birth/Death* empfehlen. Es ist wieder ein klasse Tonträger geworden, der sofort seinen Weg in meine Sammlung gefunden hat.

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