The Creepshow im Monkeys Music Club

The Creepshow“ waren am 03.08.2017 im „Monkeys Music Club“ zu Besuch. Mit im Gepäck: Viel gute Laune, Spielfreude und einige neue Songs.

Es ist schon eine Weile her, dass ich etwas zu einem Konzert geschrieben habe. Ich war und bin eigentlich immer noch in einer Menge Projekte eingebunden, die mich zeitlich sehr fordern. Also muss ich leider einer wenig kürzer treten und die meisten Veröffentlichungen tatsächlich über die Sozialen Medien machen ohne viel darüber zu schreiben. Was soll ich sagen … es war eine derartige Freude diese Band wieder zu sehen und auch zu hören, dass ich einfach nicht anders kann, als mal wieder etwas dazu zu schreiben.

Wiederaufbau der Fangemeinde über Jahre

Seit „Kenda Legaspi“ das Mikrofon bei „The Creepshow“ übernommen hat sind nun einige Jahre vergangen und die Band musste sich ein wenig zurück in die Herzen der Fans spielen. Wenn die Frontfrau bzw. -mann ausgetauscht wird, kann es schon mal zu einem massiven Bruch führen. Diesen haben „The Creepshow“ zum Glück mittlerweile gut überstanden. Ich habe in den letzten 4 Jahren Konzerte mit nur 30 Gästen bei 45°C im Molotow gesehen und mich gewundert warum, zum Geier diese Band nicht mehr Leute zieht, bis hin zu ausverkauften Shows im Hafenklang und eben jener grandiosen Show am 03.08.2017 im Monkeys Music Club. Letztere war zwar nicht ausverkauft aber durchaus gutgefüllt. Ein Club Konzert während der Festival Saison auf einen Donnerstag voll zu bekommen ist schon nicht so einfach. Das geht nur, wenn die Band sich eine treue Fangemeinde erspielt hat, einen guten Ruf hat und der Club sich um seine Gäste bemüht.

Ungewohnte Besetzung mit gewohnter Power

Ich kam vor dem Konzert diesmal kaum dazu mich mit den Musikern zu unterhalten, so war mir nicht aufgefallen, dass es einen Besetzungswechsel an der Gitarre gab. Normalerweise steht Daniel Flamm, Songschreiber und Gitarrist zahlreicher Produktionen von Lindenberg bis Christina Stürmer, mit „The Creepshow“ auf der Bühne. Diesmal war ein anderer mir noch unbekannter Künstler an der Gitarre. Es stellte sich heraus, dass die diese Veränderung im Lineup sich in keinster Weise Negativ auf die Performance der Band ausgewirkt hat. Frisch und mit viel guter Laune gingen die Kandier auf die Bühne und zeigten, was sie drauf haben. Da wird nicht auf den üblichen Klischees rumgeeiert und gezeigt, wie toll das Haar sitzt und die Tattoos aussehen. Kenda und ihre Jungs brauchen das nicht. Sie lassen den ganzen Szeneblödsinn einfach weg und machen tolle Musik.

Top Sound, Top Gesang und spontane Kletterpartie

Neben der tollen Show auf der Bühne, war auch der Sound an diesem Abend sehr gelungen. Das ist natürlich dadurch begründet, dass Ben am Mischpult einen sehr guten Job gemacht hat und die Band einfach mal weiß, was sie da tut. Belohnt wurden die Konzertbesucher mit perfektem Backgroundgesang, Melodien und transparent klingenden Instrumenten. Das hat nicht nur mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Um mich herum war die Stimmung einfach umwerfend. Dadurch angespitzt ließ sich Kenda noch zu einer Kletterpartie an den Traversen hinreißen, bei der sie sich zwar ordentlich das Knie verdrehte, die Show aber mit einem Lächeln und zusammengebissenen Zähnen inklusive Zugabe noch zu Ende spielen konnte.

The Creepshow haben neues Album in der Pipeline

Einige frische Songs werden auf dieser Tournee bereits präsentiert und wir dürfen uns auf ein neues Album freuen, das im Herbst diesen Jahres auf den Markt kommen wird. Das bedeutet natürlich auch, dass „The Creepshow„, deren Zuhause anscheinend der stets fahrende Tourbus ist, sehr bald wieder kommen werden um uns wieder mit einer ihrer tollen Shows zu beglücken. Ich freue mich drauf.

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