The Creepshow zerlegen das Hafenklang

Fightball“ aus Berlin und „The Creepshow“ aus Toronto sorgten am 16.05.2016 für beste Stimmung im nahezu ausverkauften Hafenklang in Hamburg. Die Stimmung war gelöst, es war warm, das Wasser tropfte beinahe von der Decke. Beide Bands waren am vorletzten Abend der Tour in Topform.

 

Fightball sind brachial gut

Der Support kam, wie im letzten Jahr, wieder aus Berlin. Fightball hatten Bock das Publikum im Hafenklang mächtig aufzuheizen. Das breite Grinsen in den Gesichtern der Musiker sprach Bände und so klang der Auftritt der Berliner. Frech, rotzig und brachial gut feuerten sie einen Song nach dem Anderen in die noch leicht verhaltenen aber gut gelaunte Menge. Wenn Sänger Phil den Punkrock mit seiner Trompete auflockert oder einfach vor der Bühne in der Menge ist diese Band auch kaum zu stoppen.

Das aktuelle Album Theatre Fatal sollte man sich durchaus mal anhören. Es hat einiges an Facetten und viele gute Songs zu bieten.

 

The Creepshow geben Vollgas

Von der ersten Sekunde an geben „The Creepshow“ Vollgas. Jedes Break sorgte für einen Ruck, der durch das komplette Publikum ging. Das Hafenklang bebte förmlich durch die Druckwellen, die durch den Laden fegten. Die Stimmung war sehr schnell nahe am Höhepunkt und die Band schaffte es mühelos die Spannung zu halten. Sängerin Kenda sprang mehrfach in die Menge mit den Fans gemeinsam zu tanzen und zu singen. Die Setliste war so lang, dass die Band diesmal nur eine Runde Zugaben geben konnte. Eine fantastische Party wurde entfacht, die mit Sicherheit noch lange nach der Show weiter ging, denn nachdem im Hafenklang Feierabend war, sollte es noch für die Musiker und ihre Fans auf dem Kiez bis in die frühen Morgenstunden weiter gehen.

Wer die Wartezeit auf das neue Album noch etwas verkürzen möchte, dem sei das Album Life After Death ans Herz gelegt.

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