Rock ’n‘ Roll Butterfahrt 12.0 – Tag 1

5 Uhr morgens … der Wecker klingelt … mürrisch schallte ich ihn auf Schlummern und drehe mich wieder um …

5 Uhr 9 … der Wecker klingelt wieder. Diesmal behauptet mein halbschlafendes Gehirn, dass es doch nun an der Zeit ist aufzustehen.
Also aufraffen, unter die Dusche, Koffer und Kamera schnappen und um Punkt 6 Uhr zur Bushaltestelle gehen. Um 6 Uhr 45 trifft sich die Reisegruppe am Hamburger Hauptbahnhof. Ein Blick auf die Anzeige verrät, dass der Bus vor 5 Minuten bereits durchgefahren war. Der nächste kommt in eine viertel Stunde. Nun gut … wir haben ja Zeit. Der Bus zur Holstenstraße braucht um diese Uhrzeit nur wenige Minuten.
An besagter Haltestelle, umsteigen, Secu Ole einpacken und die nächste S-Bahn nehmen. Ein Blick auf die Anzeige verrät, dass die nächste Bahn in 15 Minuten fährt …

Auf die Minute pünktlich kommen wir am Hauptbahnhof an und treffen acht weitere Butterfahrer, mit denen wir uns das Niedersachsenticket für den Metronom in Richtung Cuxhaven teilen. Auf der Fahrt steigen immer mehr Butterfahrer zu. Bis zum Ende der Reise sind gefühlt 30 Butterfahrer im Zug. Alle mit dem selben Ziel. Die Westfalen. Dort erwarten uns etwa 300 weitere Rock ’n‘ Roller. Die freundlichen Kollegen mit ihrem fröhlich wedelnden Hund vom Zoll halten das Schiff etwa ein Stunde auf, dann kann die Fahrt endlich losgehen. Für alle Piraten, die sich noch nicht im örtlichen Supermarkt mit Kaltgetränken versorgt haben steht auf dem Autodeck ein Bierwagen und zur allgemeinen Erheiterung gibt El Fisch dort seine Songs zum besten. Bis es endlich heißt „Land in Sicht!“. Der rote Felsen taucht vor uns auf. Die fröhlichen Piraten werden ausgebootet. Wir werden auf der Düne von etlichen Piraten, der Crew und gleißender Sonne begrüßt.

17 Uhr Einlass

Fröhliches Schunkeln mit den Helgoländer Karkfinken

Die Panhandle Alks bringen den ersten Rock ’n‘ Roll in diesem Jahr auf die Bühne unserer Düne.

Dann die furios aufspielende Kurt Baker Combo, die wir in Teilen später aus dem Backstage tragen dürfen.

Bambix sind kaum zu halten. Bestens gelaunt lässt die holländische Punkrockmaschine die Düne wackeln.

Razzia zeigen rocken das Publikum, als wenn es keinen Morgen gäbe.

Zum Abschluss die total verrückten Fleshtones. Was für ein Erlebnis.

Mit 45 Minuten Verspätung endet der erste Tag der Rock ’n‘ Butterfahrt 12.0.

Müde und abgekämpft schleppen sich die letzten Piraten zum Anleger, um zur Insel überzusetzen. Der Rest, der auf der Düne bleibt kriecht in die Zelte und Bungalows.

 

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